Mansfeld-Löbbecke | Förderschulen für Menschen mit psychischen Erkrankungen
17392
page,page-id-17392,page-template,page-template-full_width,page-template-full_width-php,ajax_fade,page_not_loaded,,qode-theme-ver-9.5,wpb-js-composer js-comp-ver-4.12,vc_responsive

Förderschulen

Förderschulen mit dem Schwerpunkt
emotionale und soziale Entwicklung

An drei Standorten stellen wir in unseren staatlich anerkannten Förderschulen 90 Plätze für Kinder und Jugendliche der Schuljahrgänge 1 bis 10 zur Verfügung. In Goslar-Hahnenklee befindet sich die Amalie-Löbbecke-Schule, ihre Außenstelle in Vienenburg. In Wolfenbüttel liegt die Moreno-Schule. Die Schulen haben den Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung.

 

Das Leitbild unserer pädagogischen Arbeit ist ganzheitliches, kreatives und bewegungsorientiertes Lernen. Der Unterricht wird schülernah und differenziert gestaltet. Erlebnispädagogische Projekte, kontinuierliche Begleitung durch die Lerngruppenleitung, ein bewusstes Lösen vom 45 Minuten-Rhythmus und der flexible Einsatz des Mitarbeiterteams bilden die Grundlage der individuellen Förderung.

Foerderschulen Bild 2

Foerderschulen Bild 3

Die Zielgruppe

Das Angebot richtet sich besonders an Kinder und Jugendliche, die im Netzwerk der Stiftung betreut werden. Eine wohnortnahe Beschulung wird angestrebt. Auch externe Schülerinnen und Schüler können dieses Angebot wahrnehmen.

 

An den Förderschulen werden Kinder und Jugendliche mit deutlichen Entwicklungs-, Wahrnehmungs- und Beziehungsstörungen beschult, die

  • nicht oder noch nicht gruppenfähig sind.
  • aus der Psychiatrie entlassen, aber nicht in einer Regelschule eingeschult werden können.
  • nur kurzphasig arbeiten können.
  • grundsätzlich Konflikt- und Belastungssituationen ausweichen.
  • selbst- und fremdgefährdend handeln.
  • aggressiv oder regressiv reagieren.
  • psychosomatische Leiden aufweisen.
  • sich nur durch Lerninhalte und schulische Curricula,
    die ihre Interessen und Bedürfnisse treffen, motivieren lassen.
  • Störungen der Selbst- und Fremdwahrnehmung aufweisen.
  • feste Bezugspersonen benötigen.
  • sich nur in einem eng strukturierten Setting mit einer
    überschaubaren Anzahl von Personen wohlfühlen.
  • zusätzlich zu ihren Verhaltensmustern deutliche Lernrückstände
    oder Teilleistungsschwächen aufweisen.

Das Schulkonzept

Die Basis unserer schulischen Arbeit bildet die individuelle Lernausgangslage und die aktuelle psychoemotionale Grundstimmung der Schülerinnen und Schüler. Vorab findet eine differenzierte Förderdiagnostik statt, die regelmäßig überprüft und angepasst wird. Der gemeinsame Lernprozess wird durch kleinschrittige Zielvereinbarungen strukturiert. Wir bieten den Kindern und Jugendlichen den Hauptschul-/Realschulabschluss und das Abschlusszeugnis der Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen. Es wird nach den Kerncurricula der Grundschule, Hauptschule, Realschule und der Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen unterrichtet.

 

Eine intensive Betreuung jeder Schülerin und jedes Schülers ist durch ein Lehrer-Schülerverhältnis von 1 zu 7 möglich. Zusätzlich werden die Lehrkräfte von Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen unterstützt. Dies ermöglicht uns, die Beschulung in Lerngruppen, Kleinstgruppen und im Bedarfsfall als Einzelbeschulung durchzuführen. So wird jede Schülerin und jeder Schüler optimal seinen Fähigkeiten entsprechend gefördert.

Foerderschulen Bild 4