Mansfeld-Löbbecke | Fortbildung bei der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung
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Fortbildung

Unsere Fort- und Weiterbildungsangebote

Als wesentlichen Bestandteil der Personalentwicklung bietet die Mansfeld-Löbbecke-Stiftung ihren Mitarbeiter/innen eine Vielzahl interner und externer Fort- und Weiterbildungsangebote.

Der spezifische Ausbau fachlicher, sozialer und persönlicher Kompetenzen unterstützt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer Tätigkeit in der Stiftung und darüber hinaus. Dazu nehmen wir regelmäßig und gezielt Angebote von renommierten Anbietern wie dem Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V. oder des Niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie in Anspruch.

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl an Fortbildungen der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung. Viele weitere Veranstaltungen sowie nähere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Fortbildungsprogramm, das als Download zur Verfügung steht oder über die Geschäftsstelle erhältlich ist.

Alkohol und Drogen in der Jugendhilfe

Die meisten Untersuchungen kommen zu dem gleichen Ergebnis: Der Alkoholkonsum von Jugendlichen und jungen Erwachsenen hat in den letzten Jahren weiter zugenommen und schon Kinder missbrauchen die Volksdroge Alkohol.

 

Mit 16 Jahren haben Jugendliche das Recht, Alkohol zu trinken. Pädagogisch Verantwortliche stehen der Herausforderung gegenüber, möglichen Missbrauch zu verhüten.

 

Soziale und gesundheitliche Bedeutung des Konsums von Alkohol werden dargestellt und diskutiert, Alltagssituationen analysiert und Therapie- bzw. Beratungsmöglichkeiten vorgestellt. Zusätzliche Informationen zu Nikotin und illegalen Drogen ergänzen die Veranstaltung.

Der traumaspezifische Blick

Der tägliche Umgang mit komplex traumatisierten Kindern und Jugendlichen kann in der pädagogischen Arbeit zu Ohnmachtsgefühlen und Hilfslosigkeit führen.

 

Um Re-Inszenierungen von traumatisierenden Situationen zu verhindern oder zu begrenzen, besteht die Notwendigkeit, einen neuen Blickwinkel auf die traumatischen Situationen und Betroffene einzunehmen, um so die pädagogischen Handlungsmöglichkeiten zu weiten.

 

Behandelt werden Ursachen, Symptome und Folgen der Traumatisierungen durch Misshandlungen, sexuelle Gewalt oder Vernachlässigungen. Die daraus entstehenden Verhaltensmuster werden analysiert, anhand von Praxisfällen werden Lösungsstrategien erarbeitet. Verschiedene Theoriekonzepte sollen betrachtet werden.

Digitale Medien in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen

Zwischen den Mediennutzern unterschiedlicher Generationen tut sich mittlerweile eine Kluft auf. Pädagoginnen und Pädagogen haben oft Mühe, den schnellen Entwicklungen, die Kinder und Jugendliche scheinbar mühelos nachvollziehen, zu folgen.

 

Während die Älteren über E-Mails kommunizieren, tauschen sich Jugendliche und Kinder überwiegend auf Plattformen und in Portalen aus. Die Möglichkeiten von Smartphones erweitern sich nahezu täglich. Die digitale Vernetzung hat in einem Maße zugenommen, wie es vor wenigen Jahren nicht denkbar gewesen wäre. Das Mehr an Kommunikation prägt den Alltag auf spezifische Weise.

 

Aktuelle Trends werden dargestellt, Möglichkeiten und Risiken sozialer Netzwerke thematisiert und in die vielfältigen Formen moderner Kommunikation eingeführt.

Ernährung und Psychopharmaka

Medikamenteneinnahmen können nie isoliert von den jeweiligen Lebensweisen gesehen werden. Insbesondere ist das Zusammenspiel von Ernährung und Psychopharmaka zu beachten. Auch alltägliche Lebensmittel verstärken, schwächen oder konterkarieren entsprechende Medikamentengaben.

 

Dargestellt wird die Wirkungsweise von Psychopharmaka und Neuroleptika, die möglichen Wechselwirkungen und die in diesem Kontext bedeutsamen ernährungspsychologische Komponenten im Alltag.

Kinderrechte und Kindeswohlgefährdung

Wer in der MLS tätig ist, muss die Kinderrechte kennen und die möglichen Gefährdungen des Kindeswohls nachvollzogen haben. Die Arbeit der Stiftung richtet sich nach den gesetzlichen Vorgaben und orientiert sich an der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen, die 1992 von 193 Staaten weltweit ratifiziert wurde.

 

Pädagogisch Arbeitende sollten um diese Rahmenbedingungen wissen und sich mit ihnen auseinander gesetzt haben – konstruktiv und kritisch.

Kodex – Kommunikation und Deeskalation

Wie verhält man sich angemessen in pädagogischen Grenzsituationen? Wie kann man mit Gewalt und Gewaltandrohung umgehen und eskalierende Situationen entschärfen?

 

Die Kodex-Seminare unterstützen Fachkräfte der Jugendhilfe, der Behindertenhilfe und Lehrende in ihren jeweiligen Handlungsfeldern und trainieren Sicht- und Verhaltensweisen.

Krankheitsbilder

In dieser Fortbildungsreihe werden unterschiedliche Krankheitsbilder differenziert erklärt und die Grundlagen einer entsprechenden Behandlung vorgestellt.

 

Wir erkennen somatische Krankheitsbilder in der Regel schnell und deuten Erkältungen, Grippe oder andere Infekte sicher. Unser Handlungsrepertoire stellt Routinen zur Verfügung. Wir wissen uns zu verhalten.

 

Schwieriger sind oft Diagnosen und Verständnis psychischer Störungen, Störungen des Sozialverhaltens oder tiefgreifender Entwicklungsstörungen.

Partizipation und Beschwerdemanagement

Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an den sie betreffenden Entscheidungen ist Kinderrecht. Eine gelungene und gelebte Kultur solcher Partizipation unterstützt und qualifiziert die pädagogische Arbeit. Sie wirkt nicht zuletzt als Katalysator für Qualitätsentwicklungsprozesse und stärkt die persönliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.
Hintergrundinformationen, Herangehensweisen und mögliche Schwierigkeiten werden thematisiert.

Umweltbewusstsein in Beruf und Alltag

Wir leben nicht allein, sondern bewegen uns in einer Gesellschaft, deren Ressourcen begrenzt sind. Praktizierter Umweltschutz bedeutet nicht nur sorgsamer Umgang mit den Schätzen der Erde, sondern lehrt auch Sorgfalt gegenüber den Dingen des täglichen Lebens. Wer achtsam mit den Ressourcen umgeht, geht auch achtsam mit Menschen um.

 

Die Arbeit in Wohngruppen oder Schulen ermöglicht viele Ansätze zum praktischen Umweltschutz.

 

In dieser Veranstaltung werden die Grundlagen des Energiesparens und der Ressourcenschonung lebenspraktisch erläutert. Neben der lokalen Verantwortung wird auch die globale thematisiert.

Zum pädagogischen Umgang mit Computerspielen

Computer- und Konsolenspiele gehören zum Alltag von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Durchschnittlich spielt jedes Kind täglich mehr als zwei Stunden mit den entsprechenden Geräten. Die pädagogische Diskussion wertet diese Situation unterschiedlich – insbesondere den Umgang mit problematischen Spielen (USK 16/18).

 

Die Spezifika des Mediums werden behandelt, der Forschungsstand zu den Themen „Sucht“ und „Gewalt“ wird dargestellt, Kriterien der Altersfreigabe erläutert.

 

Beliebte Spiele werden besonders beachtet und einer Bewertung unterzogen.

Zwischen Neugier und Grenzverletzung

Eine Herausforderung an die Professionalität im pädagogischen Alltag: Sexualisiertes Verhalten von Kindern oder sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen werden in Einrichtungen zunehmend als Problem wahrgenommen.

 

Dabei erleben pädagogische Fachkräfte häufig ein Gefühl von Überforderung und Verunsicherung. Da die pädagogischen Ausbildungsgänge dieses Thema weitgehend aussparen, fehlen fachlich fundierte Antworten und Reaktionsweisen.

 

Mit der angebotenen Fortbildung soll diese Lücke geschlossen werden.

Fortbildungsprogramm 2017

Die vielfältigen Angebote finden Sie hier. Auch für externe Interessierte.

Vorschaubild Fortbildungsprogramm 2016

Erkennen. Verstehen. Begleiten.