Mansfeld-Löbbecke-Stiftung | Fortbildung bei der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung
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Fortbildung

Unsere Fort- und Weiterbildungsangebote

Als wesentlichen Bestandteil der Personalentwicklung bietet die Mansfeld-Löbbecke-Stiftung ihren Mitarbeiter/innen eine Vielzahl interner und externer Fort- und Weiterbildungsangebote.

Der spezifische Ausbau fachlicher, sozialer und persönlicher Kompetenzen unterstützt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer Tätigkeit in der Stiftung und darüber hinaus. Dazu nehmen wir regelmäßig und gezielt Angebote von renommierten Anbietern wie dem Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V. oder des Niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie in Anspruch.

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl an Fortbildungen der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung. Viele weitere Veranstaltungen sowie nähere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Fortbildungsprogramm, das als Download zur Verfügung steht oder über die Geschäftsstelle erhältlich ist.

Autismus und Asperger - Einführung und Grundlagen

Vor allem durch ihre Schwierigkeiten, sich in sozialen Situationen angemessen zu verhalten, fallen autistische Menschen häufig in ihrem Umfeld auf. Auch ein mangelndes Einfühlungsvermögen oder Festhalten an Handlungsmustern und Gewohnheiten sind neben motorischen Auffälligkeiten zu beobachten. So stellt auch die Betreuung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Autismus im pädagogischen Alltag oftmals eine große Herausforderung dar.

 

Neben Hintergrundwissen vermittelt die Fortbildung vor allem verschiedene Handlungsoptionen für die Betreuung von autistischen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im pädagogischen Alltag.

Drogenkonsum bei Kindern und Jugendlichen in der Jugendhilfe

Fachkräfte aus Einrichtungen der Jugendhilfe werden immer wieder mit Jugendlichen konfrontiert, die Drogen konsumieren, mit ihnen experimentieren, sie missbrauchen oder gar von ihnen abhängig sind.

 

In diesem Seminar werden Kompetenzen vermittelt, damit Fachkräfte aus Einrichtungen der Jugendhilfe sowohl präventiv, als auch intervenierend handeln können.

 

• Tipps & Tools
• Theorien & Grundlagen
• Rechtliche Aspekte

Essstörungen frühzeitig erkennen

Ernährung und Essen sind sowohl lebensrelevant, als auch im Normalfall mit viel Freude, Genuss und oftmals Gemeinschaft verbunden. Doch können einschneidende Lebensereignisse dazu führen, das eigene Bild und Verhalten zu verändern. Dies kann ebenfalls Folgen für das eigene Essverhalten haben.

 

Da dies meist ein schleichender Prozess ist, ist es umso wichtiger, Frühwarnsignale rechtzeitig zu erkennen, um pädagogisch intervenieren zu können.

Kinderrechte, Kindeswohlgefährdung und Partizipation

Wer in der MLS tätig ist, muss die Kinderrechte kennen und die möglichen Gefährdungen des Kindeswohls nachvollzogen haben. Die Arbeit der Stiftung richtet sich nach den gesetzlichen Vorgaben und orientiert sich an der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen, die 1992 von 193 Staaten weltweit ratifiziert wurde.

 

Pädagogisch Arbeitende sollten um diese Rahmenbedingungen wissen und sich mit ihnen auseinander gesetzt haben – konstruktiv und kritisch.

Kodex – Kommunikation und Deeskalation

Wie verhält man sich angemessen in pädagogischen Grenzsituationen? Wie kann man mit Gewalt und Gewaltandrohung umgehen und eskalierende Situationen entschärfen?

 

Die Kodex-Seminare unterstützen Fachkräfte der Jugendhilfe, der Behindertenhilfe und Lehrende in ihren jeweiligen Handlungsfeldern und trainieren Sicht- und Verhaltensweisen.

Störungsbilder

In dieser Fortbildungsreihe werden unterschiedliche Störungsbilder differenziert erklärt und die Grundlagen einer entsprechenden Behandlung vorgestellt.

 

Wir erkennen somatische Krankheitsbilder in der Regel schnell und deuten Erkältungen, Grippe oder andere Infekte sicher. Unser Handlungsrepertoire stellt Routinen zur Verfügung. Wir wissen uns zu verhalten.

 

Schwieriger sind oft Diagnosen und Verständnis psychischer Störungen, Störungen des Sozialverhaltens oder tiefgreifender Entwicklungsstörungen.

Soziale Medien in der Jugendarbeit

Während die Jugendarbeit noch dabei ist, Facebook als Betätigungsplattform für sich zu entdecken, sind viele Jugendliche längst zu Instagram, Snapchat oder WhatsApp gewandert.

 

Soziale Medien sind unheimlich schnell und zum Teil auch kurzlebig geworden. In diesem Praxisworkshop wollen wir zunächst schauen: „Wo“ sind unsere Jugendlichen aktuell? Welche Apps nutzen sie und wie können wir  diese und ggf. auch andere für die Jugendarbeit nutzen?

 

Dabei muss und darf Jugendarbeit nicht jeden Trend mitmachen, aber viele Trends befriedigen Bedürfnisse, z.B. nach Anerkennung. In diesem Workshop werden Sie aktuelle Apps kennen- und nutzen lernen sowie praktische Möglichkeiten für den Einsatz von mobilen Medien (Smartphone) erproben.

Trauma - Was tun, wenn die Welt in Scherben fällt?

Traumatische Erfahrungen können Betroffene physisch, psychisch und sozial einschränken. Die Folgen der Traumatisierung sind so unterschiedlich wie die Menschen, die das Trauma erlitten haben. Das macht das Verstehen schwer und kann häufig zu einer Hilflosigkeit bzw. einem Nichtverstehen bei den Betroffenen führen. Traumapädagogik bietet einen neuen Ansatz zur Erklärung und des Verstehens traumatisierter Kinder und Jugendlicher an.

 

Es geht nicht nur darum, Beziehungen zu gestalten, sondern auch den Betroffenen einen „sicheren Ort“ zu bieten bzw. ihn gemeinsam mit allen Beteiligten im Sinne von Partizipation (Selbstwahrnehmung, Selbstregulation, Selbstwirksamkeit, traumapädagogische Bausteine) zu gestalten.

 

Am Vormittag werden wir uns mit dem Trauma und seinen Folgen beschäftigen. In der zweiten Tageshälfte beschäftigen wir uns näher mit dem traumapädagogischen Handeln. Hierfür benötigen wir Fallbeispiele aus Ihrem Alltag mit den Kindern und Jugendlichen.

Zielsetzung und Maßnahmenplanung in der Elternarbeit

Die Fortbildung zum Thema Elternarbeit konzentriert sich insbesondere auf die folgenden Aspekte:

 

• Die Bedeutung der Eltern für die Persönlichkeitsentwicklung – Wo sind Eltern „ersetzbar“ und wo nicht?
• Die Grundeinstellung zur Elternarbeit
• Diagnose und Entwicklung des Kindes – Diagnose der Eltern (Familie)
• Vorplanung, kurzfristige und langfristige Zielsetzung für Elterngespräche
• Kurzfristiger und langfristiger Zeitaufwand für die Elternarbeit – welches Setting ist sinnvoll?
• Zusammenarbeit zwischen Maßnahmeträger und Jugendamt
• Fallbeispiele

Fortbildungsprogramm 2018

Die vielfältigen Angebote finden Sie hier. Auch für externe Interessierte.

Fortbildung 2018

Erkennen. Verstehen. Begleiten.