Stiftungsalltag in Zeiten von Corona
21694
post-template-default,single,single-post,postid-21694,single-format-standard,bridge-core-2.3.9,cookies-not-set,ajax_fade,page_not_loaded,,qode-theme-ver-22.4,qode-theme-bridge,qode_header_in_grid,wpb-js-composer js-comp-ver-6.2.0,vc_responsive

Stiftungsalltag in Zeiten von Corona

Trotz erster Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus, bedeutet das Andauern der Krise für unsere Arbeit weiterhin eine besondere Herausforderung. Geschlossene Schulen, fehlende Freizeitangebote und Kontaktbeschränkungen beeinträchtigen das Leben in unseren Wohnangeboten erheblich. Die Kinder und Jugendlichen vermissen die Besuche ihrer Eltern, Angehörigen oder Freunde. Deshalb geben unsere Mitarbeiter*innen ihr Bestes, um den Alltag so vielfältig und interessant wie möglich zu gestalten.

Schulunterricht findet nun zum Beispiel in der Wohngruppe statt. Lehrer*innen der stiftungseigenen Förderschulen geben den Kindern Einzelstunden vor Ort, um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten. Alternativ erhalten die Betreuten Arbeitsaufgaben aus der Schule, die sie mit Unterstützung der Mitarbeiter*innen erledigen.

Nach der Arbeit kommt das Vergnügen – doch auch bei der Freizeitgestaltung ist aktuell Kreativität gefragt. Dank des schönen Wetters bieten sich Aktivitäten im Freien an: Spaziergänge, Fahrradtouren oder Fußballspielen im Garten. Regnet es doch einmal, werden Gesellschaftsspiele hervorgeholt, Filmabende veranstaltet oder auch gemalt und gebastelt.

Um ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden, hat die Stiftung sich entschlossen, Hygienemaßnahmen über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus umzusetzen. Telefonkonferenzen ersetzen derzeit persönliche Termine mit Partnern oder Dienstleistern. Außerdem besteht die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes bei Besprechungen, gemeinsamen Autofahrten und Einkäufen. Diese ungewöhnliche Schutzkleidung wirft natürlich Fragen bei den Kindern auf und die Handhabung muss eng begleitet werden. Gleichzeitig setzen sich schon die Jüngsten intensiv mit der Notwendigkeit auseinander und gestalten ihre Masken kreativ mit individuellen Verzierungen.

Erforderliche Hygieneartikel zu beschaffen ist derzeit nicht einfach. Doch auch in Jugendhilfeeinrichtungen besteht entsprechender Bedarf. Die Stiftung bemüht sich permanent um Nachschub an Schutzmasken und Desinfektionsmittel. Diesbezüglich ist sie unter anderem in intensivem Austausch mit dem Landkreis Wolfenbüttel und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband.

Fast geschafft: Die Pflasterarbeiten am neuen Standort

Diese entbehrungsreiche Zeit wird sicher noch einige Monate anhalten. Erfreulich: Die Bauarbeiten auf dem Außengelände des neuen Stiftungssitzes in Wolfenbüttel gehen weiter voran. Nach den Pflasterarbeiten folgt in Kürze die Bepflanzung des großzügigen Areals an der Mascheroder Straße. Geplant ist außerdem die Errichtung eines großen Grillplatzes in Kooperation mit der nahegelegenen Lebenshilfe. Schon jetzt ist die Vorfreude auf das erste gemeinsame Grillfest und viele nachbarschaftliche Begegnungen groß.